“Academy of Motion Pictures, Arts and Zionists”

Nach der „Verbannung” von der diesjährigen Oscar®-Verleihung droht Admiral General Aladeen der „Academy of Motion Pictures, Arts and Zionists” per Videobotschaft mit „unvorstellbaren Konsequenzen”.

Als “Borat” tauschte der Schauspieler antisemitische Klischees mit einem US-amerikanischen Farmer aus, der offenbar keine Ahnung davon hatte, dass ihm gerade eine Kunstfigur die Zunge löst. Ebenso wenig wie die bedauernswerten Modeexperten, die Baron Cohen als schwuler österreichischer Modejournalist “Brüno” in seiner fiktiven Sendung “Fashion Polizei” dazu bringt, über die Outfits von Prominenten mit den Kategorien “Darf im Ghetto bleiben” oder “Zug nach Auschwitz” zu urteilen. Über dieses böse Spiel konnte man sich erregen. Oder man konnte lachen, und sich fragen, worüber man da eigentlich gerade lacht – das Stilmittel war dabei jedoch stets die Entlarvung eines tatsächlich vorhandenen gesellschaftlichen Zustands. (Stefan Kuzmany in Spiegel Online)

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