Antisemitische Hassrede im griechischen Fernsehen (via israel heute und heplev.wordpress.com)

Antisemitische Hassrede im griechischen Fernsehen

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Israel Heute.com

Der Europäische Jüdische Kongress hat am Mittwoch die griechisch-orthodoxe Kirche aufgerufen, den Metropoliten von Piräus, Seraphim (Foto), aus seinem Amt abzuberufen. Anlass war ein Auftritt des Würdenträgers in einem Morgenmagazin des griechischen Fernsehens. Darin hatte Seraphim die Juden für die griechische Finanzkrise verantwortlich gemacht. Der Patriarch sprach von einer Allianz zwischen jüdischen Bankiers und dem Weltzionismus, um Griechenland und die Orthodoxie zu versklaven. Auch Hitler sei nur ein Instrument der Zionisten gewesen, um die Juden dazu zu bewegen, Europa zu verlassen und in Israel ein neues Reich aufzubauen. Der Präsident des Europäischen Jüdischen Kongresses, Dr. Moshe Kantor, erklärte die Aussagen des Metropoliten seien völlig unakzeptabel. Er forderte die griechische Regierung und die Europäische Union auf, sofort und konsequent gegen derartige Hass-Reden von führenden Kirchenvertretern vorzugehen.

Aufruhr wegen Judenhasser-Tirade von griechischem Priester

22. Dezember 2010 um 23:04

heplev.wordpress.com

Der European Jewish Congress (EJC) forderte Mittwoch von der griechisch-orthodoxen Kirche die Entfernung des Metropoliten von Piräus, Seraphim, nachdem der hochrangige Priester im griechischen Fernsehen eine antisemitische Tirade von sich gab.

In der Morgensendung auf Mega-TV, dem größten Fernsehsender Griechenlands, machte Seraphim das Weltjudentum für die Finanzprobleme Griechenlands verantwortlich.

„Freimaurer mit jüdischen Bankern wie Baron Rothschild und dem Weltzionismus vermischend sagte der Metropolit, es gäbe eine Verschwörung Griechenland und die christliche Orthodoxie zu versklaven“, berichtete JTA. Er beschuldigt außerdem den „internationalen Zionismus“, er versuche die Familieneinheit zu zerstören, indem für Ein-Eltern-Familien und gleichgeschlechtliche Ehen geworben werde.

Nach dreizehn Minuten in der Sendung fragte der Moderator Seraphim: „Warum widersprechen Sie Hitlers Politik? Wenn sie all das tun, hatte er dann nicht recht sie zu verbrennen?“

Die Antwort des Metropoliten: „Adolf Hitler war ein Instrument des Welt-Zionismus und wurden von der bekannten Familie Rothschild finanziert, mit dem einzigen Ziel die Juden zu überzeugen die Strände Europas zu verlassen und nach Israel zu gehen, um das neue Imperium aufzubauen.“

Juden wie „Rockefeller, Rothschild und Soros kontrollieren das internationale Bankensystem, das die Globalisierung kontrolliert“, sagte er.

Der Metropolit von Saloniki, Anthimos, hat von seiner Kanzel Ähnliches gepredigt.

„Ich war angeekelt, als ich hörte, dass der Metropolit von Piräus sich auf diese Art gegen den Welt-Zionismus äußerte und ohne Scham sagte, Hitler tat, was er tat, mit der Hilfe jüdischer Banker“, sagte Benjamin Albala, Präsident der jüdischen Gemeinde in Athen, gegenüber JTA.

EJC-Präsident Dr. Moshe Kantor war in seiner Verurteilung unmissveständlich: „Es ist völlig inakzeptabel, dass jemand so Hochrangiges in einer europäischen religiösen Mainstream-Denomination derart widerliche und hasserfüllte Behauptungen aufstellen kann“, sagte er. „Dass sie so offen im nationalen Fernsehen gesagt wurden, demonstriert, dass es Leute gibt, die keine Scham empfinden, wenn sie diese Ansichten vor einem großen Publikum zum Ausdruck zu bringen.“

„Die Staaten Europas und die Europäische Union müssen sofort eine robuste Resolution zum Verbot und für Sanktionen gegen Antisemitismus in all seinen Formen und auf allen Ebenen verabschieden. Diese Tirade beweist, dass die diskreditierten Ansichten des zwanzigsten Jahrhunderts in Bereichen Europas offenbar gesund und munter sind und das muss sofort angegangen werden.“

Wir rufen die griechische Regierung auf ihre Gesetze gegen solche Hassrede zur Anwendung zu bringen; die Führer der griechisch-orthodoxen Kirche fordern wir auf diese Person sofort aus ihrer Position zu entfernen.“

2010 forderte Seraphim Queen Elizabeth II. auf, dem Popsänger Elton John seinen Adelstitel abzuerkennen, weil er Blasphemisches von sich gab; John hatte gesagt Jesus sei ein Homosexueller gewesen.

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