Deutsche Medien über den ersten und zweiten Brandanschlag im Januar 2010 auf die Etz-Hayyim-Synagoge in Chania

  • Με σύντομα δημοσιεύματα αναφέρθηκε ο γερμανικός τύπος στους εμπρησμούς αντισημιτικού τύπου που κατέστρεψαν τη Συναγωγή των Χανίων. Το γνωστό περιοδικό Stern αναφέρθηκε στον δεύτερο εμπρησμό της 15ης Ιανουαρίου, ενώ ο πρώτος εμπρησμός είχε καλυφθεί από την αριστερή εφημερίδα Tageszeitung. Ιδιαίτερο ενδιαφέρον παρουσιάζει η ιστοσελίδα kreta-wiki.de η οποία παραθέτει γερμανική μετάφραση του κειμένου που αναρτήθηκε στο Weblog της Συναγωγής μετά τον πρώτο εμπρησμό της 5ης Ιανουαρίου.

Die on-line Ausgabe vom “Stern” ist momentan die einzige Zeitschrift die vom neuen Brandanschlag auf die Etz-Hayyim-Synagoge in Chania (Kreta) berichtet hat:

16. Januar 2010

Neuer Brandanschlag auf Synagoge auf Kreta

Auf der griechischen Mittelmeer-Insel Kreta haben Unbekannte in der vergangenen Nacht wieder einen Brandanschlag auf eine Synagoge verübt. Dabei entstand in der Hafenstadt Chania ein Schaden von mindestens 30 000 Euro.

Auf der griechischen Mittelmeer-Insel Kreta haben Unbekannte in der vergangenen Nacht wieder einen Brandanschlag auf eine Synagoge verübt. Dabei entstand in der Hafenstadt Chania ein Schaden von mindestens 30 000 Euro. Dutzende Bücher der Bibliothek und mehrere Computer wurden zerstört, berichtet der Rundfunk. Von den Tätern fehlt jede Spur. Auf die Etz Hayyim Synagoge war bereits vor zehn Tagen ein Brandanschlag verübt worden. Sie dient heute als Museum und Gedenkstätte.

Vom ersten Brandanschlag auf die Synagoge berichtete die TAZ:

07.01.2010

GRIECHENLAND/KRETA

Brandanschlag auf Synagoge verübt

ATHEN Unbekannte haben einen Brandanschlag auf eine Synagoge in der Hafenstadt Chania im Westen der Insel Kreta verübt. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen, bevor die Flammen auf einen Raum mit wertvollen Büchern übergriffen, so der griechische Rundfunk gestern. Von den Tätern fehlt jede Spur. Die Etz-Hayyim-Synagoge dient heute als Museum und Gedenkstätte. Die rund 300 Juden von Chania wurden 1944 deportiert und kamen beim Untergang eines Frachters auf der Fahrt nach Piräus ums Leben. (dpa)

Man kann auf der Internet Seite kreta-wiki.de einen langen Bericht über den Anschlag finden. Dies ist eine leicht gekürzte und teils etwas freie Übersetzung aus dem Web-blog der Synagoge. Einen Ausschnitt dieses Berichts finden Sie hier:

Gegen 7h stellte der Direktor zusammen mit der Polizei das Ausmaß der Schäden fest. Mitglieder der Synagogen-Gemeinschaft: Paola Nikotera, Konstantine Fischer, Sam Cohen and David Webber waren dabei um zu untersuchen, was passiert war, an den Büchern, dem Bauwerk und auch, um der Polizei bei der Erhebung von Beweisen zu helfen, wozu auch ein Stück Seife gehörte, das an die Außenwand geschmissen worden war. (Eine bekannte antisemitische Stichelei in Griechenland: “Ich mach ein Stück Seife aus Dir!”) Da die Stromversorgung der Synagoge wegen der Löscharbeiten unterbrochen worden war, bekamen wir die Information, es würde etwa eine Woche dauern, bis wir wieder Strom hätten. Diese Auskunft kam gerade als Herr Giorgos Archontakis, ein Ingenieur, uns seine Hilfe anbot. Während wir uns noch damit beschäftigten, kam unsere Photographin Angeliki Psaraki an, um Bilder der Schäden aufzunehmen. Sie und Herr Archontakis hatten dann den Erfolg, der Elektrizitätsgesellschaft die erforderlichen Papiere vorzulegen und gegen 17h hatten wir wieder Strom, was unsere Stimmung sehr hob, obwohl die Schäden nun noch besser sichtbar waren.

Die Siphrei Torah waren glücklicherweise in ihrem Ehal gut geschützt, aber die Wände im Inneren des Heiligtums und das hölzerne Dach waren durchnäßt und rußig. Viel des unverputzten Steinwerks im Inneren war übel verschmutzt und am frühen Abend machten wir uns ans Reinigen und bestellten sogar ein Gerüst. Am späten Abend nahm unser Zimmermann, Herr Manthos Kakavelakis, die Maße für eine neue Treppe, da die alte völlig ausgebrannt war. Wir diskutierten auch über eine solide Steinkonstruktion, um den Eingang zur Bibliothek sicherer zu machen. Diese wird dann auch den Eingang zum Frauenbad bilden. Alle Teppiche der Synagoge (ca. 30, seltene, meist antike türkische) waren rußbedeckt und verschmutzt von Feuerwehr und Polizei. Sie wurden weggepackt, um sie reinigen zu lassen.

Für mehr Informationen zu diesem Thema können Sie den zweisprachigen (griechisch-englisch) Blog von Abravanel besuchen.

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